Ehrenamtliche Unterwasser-Suche am Löderburger See (Sachsen-Anhalt (Salzlandkreis, bei Staßfurt)). Wir kommen mit Tauchausrüstung, Metalldetektor und ROV-Drohne.
Ring im Löderburger See verloren – was jetzt zu tun ist
Ring im Löderburger See verloren? Merken Sie sich die Stelle am Sandstrand möglichst genau und melden Sie sich bei uns mit Zeitpunkt und einer kurzen Beschreibung. Wir kommen aus Verden in gut zwei Stunden und suchen im flachen Strandbereich mit Metalldetektor – bei Verlusten in tieferem Wasser prüfen wir den Einsatz unserer ROV-Drohne.
Der Löderburger See im Salzlandkreis ist eines der beliebtesten Ausflugsziele zwischen Magdeburg und dem Harz – ein ehemaliger Tagebau mit Wasserqualität der Güteklasse 1, langem Sandstrand und eigener Tauchbasis. Sachsen-Anhalt war für uns bisher seltener Einsatzort, aber genau solche Seen zeigen: Auch abseits der bekannten Ferienregionen gehen regelmäßig Ringe und Schmuck im Wasser verloren.
0.37 km²
Fläche
45 m
Maximale Tiefe
4
Hotspots
3
Suchverfahren
Typische Verluststellen am Löderburger See
Aus Erfahrung wissen wir, wo am Löderburger See die meisten Ringe verloren gehen. Falls Ihre Stelle in dieser Liste auftaucht, können wir oft schon vor Anfahrt einschätzen, wie die Bedingungen sind:
Hauptstrand (rund 400 m Sandstrand)
Einstieg an der Tauchbasis „Tauchwerkstatt“
Bereich Wasserskianlage
Tretboot- und Ruderbootverleih
Was den Löderburger See für die Suche besonders macht
Ein ehemaliger Braunkohle-Tagebau, der bereits 1918 eröffnet und in den 1970er-Jahren zum Naherholungsgebiet ausgebaut wurde. Mit über 45 m Tiefe einer der tiefsten Seen, die wir betreuen – die ersten rund 10 m sind dabei bemerkenswert klar, fast Trinkwasserqualität, mit einer eigenen Tauchbasis für ambitionierte Taucher. Der rund 400 m lange Sandstrand fällt dagegen sanft und lange flach ab.
So gehen Ringe am Löderburger See verloren
Am Löderburger See verlieren die meisten ihren Ring beim Herumtollen und Baden im flachen Wasser vor dem Hauptstrand – ein Wurf, ein Sprung, und der Ring ist weg, oft ohne dass die genaue Stelle bekannt ist. Auch rund um die Wasserskianlage und beim Ein- und Aussteigen aus Tret- und Ruderbooten kommt es zu Verlusten. Wegen der Vergangenheit als Tagebau liegt außerdem gelegentlich altes Metall auf dem Grund, das die Suche mit dem Detektor zusätzlich erschwert.
Mit dieser Technik suchen wir am Löderburger See
Tauchsuche mit Pressluft
Unterwasser-Drohne (Fifish V-EVO)
Unterwasser-Metalldetektor
Anfahrt und nächste Städte
Wir fahren aus Verden (Niedersachsen) und sind bei guter Wetterlage zuverlässig am Löderburger See vor Ort. Nächstgelegene Anlaufpunkte:
Der Löderburger See liegt rund 8 km von Staßfurt entfernt und ist gut über die B81 erreichbar. Aus Verden fahren wir über die A2 rund 220 km, gut zwei Stunden – ein machbarer Tagesausflug, bei umfangreicheren Suchen planen wir auch mal eine Übernachtung in der Region ein.
So läuft eine Suche am Löderburger See ab
Im Strandbereich mit dem sanft abfallenden Einstieg suchen wir mit Tauchausrüstung und Unterwasser-Metalldetektor. Weil der Löderburger See mit über 45 m ungewöhnlich tief ist, setzen wir außerhalb des Flachwasserbereichs unsere ROV-Drohne ein – die klare Sicht in den oberen Metern hilft uns dabei deutlich. Wichtig ist, ob der Verlust im Badebereich oder weiter draußen (etwa beim Wasserski) passierte.
Wie stehen die Chancen am Löderburger See?
Im Sandstrandbereich mit klar eingegrenzter Stelle ist unsere Erfolgsquote ehrlich gut – ein aktueller Einsatz zeigte, dass selbst ein zunächst falsch vermuteter Bereich mit einer zweiten, gründlicheren Absuche noch zum Erfolg führen kann. Die große Tiefe außerhalb des Strandes bleibt anspruchsvoll: Dort helfen nur eine gute Eingrenzung und die ROV-Drohne. Vereinzelter Alt-Metallschrott aus der Tagebau-Zeit kostet zusätzlich Zeit, weil jedes Signal geprüft werden muss.
Ein echter Fund am Löderburger See
Juli 2026 · unser Mitglied Patrik
Palladium-Ehering nach zweitem, gründlicherem Anlauf gefunden
Beim Herumtollen im Wasser verlor ein junger Mann am Löderburger See seinen Ehering aus Palladium – niemand konnte genau sagen, wo. Unser Mitglied Patrik suchte zunächst die tieferen Bereiche ab, weil ein Wurf vermutet wurde, blieb dort aber erfolglos. Beim zweiten, diesmal kreuzförmig abgesuchten Anlauf an der ursprünglich wahrscheinlichsten Stelle kam dann das entscheidende Signal – der Ring war beim ersten Durchgang nur knapp übersehen worden. Neben dem Ehering kamen noch etwas Kleingeld und Modeschmuck zutage, die schon länger im See gelegen hatten.
Wer am Löderburger See für Sie sucht
Die Suche übernimmt Patrik Flömer aus Verden (Aller) –
Mitglied der Ringjäger und Unterwasser-Spezialist des Netzwerks, bekannt durch den
YouTube-Kanal SchatzsucheTV.
Mit rund sechs Jahren Erfahrung an deutschen Seen – vom flachen Badesee bis zur ROV-Suche in großer Tiefe.