Ehrenamtliche Unterwasser-Suche am Starnberger See (Bayern (Fünfseenland, Landkreis Starnberg/Weilheim-Schongau)). Wir kommen mit Tauchausrüstung, Metalldetektor und ROV-Drohne.
Ring im Starnberger See verloren – was jetzt zu tun ist
Ring im Starnberger See verloren? Markieren Sie die Stelle sofort möglichst genau – Steg, Bootsnummer, Blickpunkte am Ufer oder ein Foto helfen enorm. Schreiben Sie uns dann mit Ort, Zeitpunkt und einer Beschreibung des Rings. Wir prüfen, ob Tauchsuche reicht oder wir die ROV-Drohne mitbringen, und stimmen einen Termin ab. Je frischer der Verlust, desto besser stehen die Chancen.
Der Starnberger See südwestlich von München ist das Herz des Fünfseenlands und einer der bekanntesten Badeseen Bayerns. An warmen Wochenenden strömen Münchnerinnen und Münchner per S-Bahn an die Strandbäder in Starnberg, Possenhofen, Feldafing und Tutzing; Segler, Surfer und Stand-Up-Paddler teilen sich die weite Wasserfläche. Genau dort verschwinden regelmäßig Ringe und Schmuck – beim Sprung vom Badesteg, beim Schwimmen vom Ufer, beim Umsteigen ins Boot. Das tiefe, sehr klare Wasser macht den See zu einem reizvollen, aber auch anspruchsvollen Suchrevier.
56.36 km²
Fläche
127.8 m
Maximale Tiefe
6
Hotspots
3
Suchverfahren
Typische Verluststellen am Starnberger See
Aus Erfahrung wissen wir, wo am Starnberger See die meisten Ringe verloren gehen. Falls Ihre Stelle in dieser Liste auftaucht, können wir oft schon vor Anfahrt einschätzen, wie die Bedingungen sind:
Seebad Starnberg (Strandbadstraße)
Badegelände Possenhofen "Paradies" (Pöcking)
Strandbad Feldafing
Südbad Tutzing
Percha Beach (Starnberg)
Erholungsgebiet Ambach (Münsing)
Was den Starnberger See für die Suche besonders macht
Voralpensee im Fünfseenland, fünftgrößter See Deutschlands (56,36 km²) und nach dem Bodensee der wasserreichste. Mit 127,8 m Maximaltiefe extrem tief – tauchbar ist nur die schmale Uferzone bis ca. 8–10 m, alles darunter erreichen wir mit der ROV-Drohne. Dafür ist das Wasser außergewöhnlich klar: nährstoffarm und mesotroph, kaum Zuflüsse, Sichttiefe im Sommer oft 6–10 m, an ruhigen Tagen bis 14 m. Untergrund ufernah Kies und Sand, weiter draußen schnell steil abfallend. Klassische Verluststellen: Badestege, Sprung vom Bootssteg, Segeln und Surfen.
So gehen Ringe am Starnberger See verloren
Die häufigsten Verluste am Starnberger See passieren rund um die Badestege: Beim Hochziehen aus dem Wasser oder beim Sprung vom Steg rutscht ein zu weiter Ring vom kalten, geschrumpften Finger. Auch beim Segeln und Windsurfen – etwa rund um Possenhofen oder Tutzing – geht beim Halsen oder Aufstehen Schmuck über Bord. Beim Umsteigen vom Anleger ins Boot fällt schon mal ein Schlüsselbund oder eine Kette ins Wasser. Tückisch: Direkt an den Stegen fällt der Grund oft rasch ab, der Ring liegt dann tiefer als gedacht.
Mit dieser Technik suchen wir am Starnberger See
Tauchsuche mit Pressluft
Unterwasser-Drohne (Fifish V-EVO)
Unterwasser-Metalldetektor
Anfahrt und nächste Städte
Wir fahren aus Verden (Niedersachsen) und sind bei guter Wetterlage zuverlässig am Starnberger See vor Ort. Nächstgelegene Anlaufpunkte:
Mit der S-Bahn S6 von München Hbf direkt nach Starnberg oder weiter bis Tutzing – der Bahnhof Starnberg liegt unmittelbar an der Seepromenade. Mit dem Auto fahren wir aus Verden über A7/A9 rund 7 Stunden; Starnberger-See-Einsätze planen wir deshalb in der Regel mit Übernachtung. Hauptzugänge sind das Seebad Starnberg, Possenhofen und Feldafing am Westufer sowie Ambach am Ostufer; für weiter draußen liegende Stellen nutzen wir ein Boot oder die Anleger der Bayerischen Seenschifffahrt.
So läuft eine Suche am Starnberger See ab
Am Starnberger See kombinieren wir beide Verfahren: In der flachen Uferzone tauchen wir mit Pressluft und Unterwasser-Metalldetektor, sobald es über etwa 8–10 m hinausgeht, übernimmt die Fifish-V-EVO-Drohne mit Live-Kamera. Die klare Sicht hilft uns dabei enorm. Entscheidend ist, dass Sie die Verluststelle eingrenzen können: Strand oder Bootssteg, ungefähre Wassertiefe und ob Sie die Stelle vom Ufer aus markieren konnten. Viele Badestege und Seegrundstücke sind privat – bitte klären Sie vorab den Zugang, damit wir direkt loslegen können.
Wie stehen die Chancen am Starnberger See?
Ehrlich eingeschätzt: Am Starnberger See spielt die klare Sicht stark für uns – in der Uferzone sehen wir auf dem Grund oft mehrere Meter weit, was die Suche deutlich erleichtert. Liegt die Verluststelle gut eingegrenzt in tauchbarer Tiefe an einem Steg oder Strand, sind die Chancen sehr gut. Schwieriger wird es, wenn der Ring weit draußen über der Steilkante in großer Tiefe versank: Dann brauchen wir die ROV-Drohne und einen möglichst engen Suchradius. Garantien geben wir nie – aber je genauer die Stelle, desto realistischer der Fund.
Wer am Starnberger See für Sie sucht
Die Suche übernimmt Patrik Flömer aus Verden (Aller) –
Mitglied der Ringjäger und Unterwasser-Spezialist des Netzwerks, bekannt durch den
YouTube-Kanal SchatzsucheTV.
Mit rund sechs Jahren Erfahrung an deutschen Seen – vom flachen Badesee bis zur ROV-Suche in großer Tiefe.